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Der Willensvollstrecker

Der Willensvollstrecker handelt im Auftrag des Erblassers. Er verwaltet das Nachlassvermögen und führt die Erbteilung durch. Der Willensvollstrecker untersteht behördlicher Aufsicht.

 

Willensvollstrecker können alle handlungsfähigen Personen sein - nicht nur Anwälte und Notare. Hauptkritierum für die Benennung des Willensvollstreckers sollte die Vertrauenswürdigkeit sein. In den meisten Fällen ist die Abwicklung eines Nachlasses nicht kompliziert, sondern verlangt in erster Linie etwas kaufmännisches Geschick. Wird ein Lebenspartner, ein enger Freund oder ein Nachkomme als Willensvollstrecker bestimmt, kann er sich in der Regel schnell eine Übersicht über die vorhandenen Vermögenswerte verschaffen. Die Einsetzung eines Anwalts ist dann zu empfehlen, wenn bei einem Nachlass juristische Prolbeme entstehen könnten - oder ein Streit unter den Erben befürchtet werden muss. Weniger Sinn macht es, etwa eine Bank oder ein Treuhandbüro mit einer Willensvollstreckung zu betrauen. In komplizierten Fällen müssen auch sie auf Anwälte zurückgreifen, und in einfachen Fällen kann der Nachlass durch eine vertraute Person des Verstorbenen einfach, schneller, günstiger und eher in seinem Sinne abgewickelt werden. 

 

Die Einsetzung eines Willensvollstreckers ist vor allem dann wichtig, wenn man Zwist unter den Erben befürchtet. Wird kein Willensvollstrecker festgelegt, muss sich die Erbengemeinschaft selber organisieren.

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